Uni und FH

Beschreibung der Johann Wolfgang Goethe-Universität

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Campus Westend

Die Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität unterhält insgesamt 21 Fachbereiche mit ungefähr 40.000 Studenten. Neben den drei zentralen Standorten Bockenheimer Warte, Westend Campus und Universitätsklinikum befinden sich zahlrei

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che andere Bereiche im gesamten Stadtgebiet. Aufgrund dieser Tatsache sind je nach Studienfach kurze Reisen nicht ausgeschlossen, aber dennoch eher Seltenheit. Ausgestattet mit drei Mensen und drei Cafes werden am Hauptcampus Bockenheimer Warte sämtliche kulinarischen Wünsche erfüllt. Der hierfür aufzubringende Preis ist zum Teil sehr studentenfreundlich.

Was den Andrang bei Vorlesungen betrifft, sind diese trotz der großen Anzahl an Studierenden nur in den ersten Wochen wirklich überfüllt. Dies ändert sich aber nach kurzer Zeit zu einer annehmbaren Anzahl. Natürlich haben die Dozenten, die Räumlichkeiten und das jeweilige Thema großen Einfluss auf die Besucherzahlen. Wie nicht anders zu erwarten, kommt auch bei der Qualität der Dozenten(innen) die große Anzahl an Studenten zum Tragen. Einerseits kann es sehr wohl vorkommen, dass die Studenten ihr Studium schnellstmöglich beenden sollen, um den großen Nachschub bewältigen zu können, andererseits sind auch anspruchsvolle und engagierte Dozenten(innen) zu finden.

Leider lässt die ein oder andere Raumnot den Phantasien der Lehrenden nur wenig Spielraum. Die großen Hörsäle sind aber mit Mikros und anderen Raffinessen ausgerüstet, um die Scharen an Studenten zufrieden stellen zu können. Was den Fachbereich der Humanmedizin betrifft, so verfügt dieser mit dem Universitätsklinikum über eine deutschlandweit anerkannte Einrichtung, um die Studenten bestmöglich auf ihren zukünftigen Berufszweig vorbereiten zu können. Für große Teile der Studenten im Fachbereich Erziehungswissenschaften wurde vor kurzem erst der Westend Campus eröffnet, der zu einem der modernsten in Deutschland gehören soll. Abschließend bleibt zu erwähnen, dass die Uni mit der Stadt und Universitätsbibliothek vor Ort über eine ordentliche Bücherei verfügt, welche die Fachbereichsbibliotheken hervorragend ergänzt.

www.uni-frankfurt.de

Beschreibung der Fachhochschule Frankfurt am Main

Seit einigen Jahren ist die Deutsche Burschenschaft auch an Fachhochschulen präsent. Auch wir als einzige Frankfurter Burschenschaft haben Fachhochschüler mit Abitur in unseren Reihen. Die Fachhochschule Frankfurt am Main gibt es “erst” seit 31 Jahren – heute werden die ca. 9.000 Studierenden aus aller Herren Länder in 19 Studiengängen von etwa 600 Hochschullehrern betreut.

Studieren könnt ihr hier unter anderem: Architektur, Allgemeine Feinwerktechnik, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Electrical Engineering, internationaler Studiengang Finance and Law, Informatik, Maschinenbau, Pflege, Pflegemanagement, Public Management, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsrecht.

Jeder FH-Studiengang ist gekennzeichnet durch einen im Vergleich zur Uni hohen Praxisbezug. So muß beispielsweise jeder Student ein sogenanntes “BPS”, ein berufspraktisches Semester, in einem Unternehmen ableisten, wahlweise auch im Ausland. Nicht selten ergeben sich aus diesen Kontakten spätere Arbeitsverhältnisse. Gute (sprich interessante, nicht unbedingt gutbezahlte) BPS-Stellen zu finden, ist nicht leicht. Im Zweifelsfall hilft natürlich die FH, aber angeblich haben ja Verbindungen auch ganz gute Verbindungen…

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Fachhochschule Frankfurt

Das FH-Studium ist auf eine Gesamtstudiendauer von acht Semestern ausgelegt. In einigen Disziplinen ist diese Studiendauer die Regel, in anderen eher die Ausnahme. Das Grundstudium ist normalerweise in drei Semestern zu schaffen. Die Stundenpläne sind schulähnlicher als an der Uni und lassen Dir noch Luft, neben dem notwendigen Lernen das Studentenleben nicht zu vernachlässigen. Auch Zeit für einen kleinen Nebenjob ist meist noch drin. Hier ist die FH sehr studentenfreundlich.

Der Mensa geben wir im internationalen Vergleich die Note zwei minus: immerhin ist sie hell, sauber und mit freundlichem Personal ausgestattet. Im FH-Bereich sind außerdem drei in studentischer Selbstverwaltung stehende Cafés zu finden – sehr wichtig in Freiblöcken und für regelmässigen Kaffeenachschub. Eines davon, ist im Campus-Zentrum im sogenannten “Roten Haus” zu finden. Hier sitzt auch der AStA. Womit wir bei der Hochschulpolitik wären: im Ggensatz zur Uni ist diese an der FH nicht so sehr von Gruppen geprägt, die etablierten Parteien nahe stehen, sondern eher von unabhängigen Gruppierungen. Das politische Klima ist insgesamt vergleichbar mit dem anderer hessischer Hochschulen.

Sportbegeisterte werden das breite Angebot der FH auf diesem Gebiet zu schätzen wissen – es gibt sogar eine eigene Turnhalle. Weniger gut ist das Parkplatzangebot. Die Straßen um die FH sind notorisch überfüllt. Die Anbindung an den ÖPNV ist nicht schlecht, aber ausbaufähig. Schlimmer als die Parkplatzsuche gestaltet sich derzeit die Wohnungssuche für Studenten in Frankfurt. Die Buden in FH-Nähe sind leider fast unbezahlbar geworden, falls man überhaupt mal an eine freie WG-taugliche Wohnung gerät. Wir wüßten da vielleicht noch eine Möglichkeit (www.burschenschaft-arminia.de).

Fazit: die FH ist eine interessante Alternative zur Uni. Wer sich für einen der FH-Studiengänge interessiert, kann sich bei uns gerne weitere Infos abholen. Und wer an der Fachhochschule Frankfurt am Main studiert, kommt leicht und schnell per RMV zum Arminenhaus. Es ist ohne Umsteigen mit der Straßenbahn zu erreichen.

www.fh-frankfurt.de

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